Jahreshauptversammlung 2021

Jahreshauptversammlung 2021 Anißa Nowak Mi, 10.03.2021 - 12:01
Bild
Pirates Logo
Textkörper

Die Fighting Pirates laden zur Jahreshauptversammlung ein.

Wann: Donnerstag, den 25.03.2021

Uhrzeit: 20:00 Uhr 

Wo: als Zoom-Meeting, alle Mitglieder haben die Zoom-Einladung erhalten

 

Vorläufige Tagesordnung:

 

1.  Feststellung der stimmberechtigten Mitglieder

2.  Festsetzung der Tagesordnung

3.  Bericht des Vorstandes

4.  Bericht des Kassenwartes

5.  Entlastung des Vorstandes

6.  Genehmigung des Haushaltsplanes 2021

7.  Wahlen

            7.1  1. Vorsitzende/r

            7.2  2. Vorsitzender

            7.3  ggf. 2. Vorsitzender

            7.4  ggf. Cheerleadingbeauftragte

            7.5. ggf. stellv. Cheerleadingbeauftragte

            7.6  gem.§13 Abs. 1 der Satzung des Elmshorner MTV

                6 Delegierte und 6 Ersatzdelegierte                                                                   

8.  ggf. zusätzlicher Sonderbeitrag Cheerleading

9.  Sonstiges

 

Sportliche Grüße

Sylvia Nowak

  1. Vorsitzende

Fighting Pirates starten 2021 nicht in der GFL 1

Fighting Pirates starten 2021 nicht in der GFL 1 Fiete Möldenstein Mi, 30.12.2020 - 17:10
Bild
Benjamin Mau klatscht mit Teamkollegen ab.
Textkörper

2020 und Erstliga-Football mit den Elmshorn Fighting Pirates. Diese Kombination sollte eigentlich das vorläufige Highlight in der Geschichte des Clubs werden. Erstmals wollten die Piraten ihren Beutezug in Gewässern der German Football League 1 wagen.

Doch dann durchkreuzte das Corona-Virus mit all seinen weitreichenden Folgen auch die ambitionierten Pläne des Aufsteigers. Die Saison wurde abgesagt. Zunächst reichten die Verantwortlichen Mitte November fristgerecht die Unterlagen beim Verband ein, um das Startrecht für eine GFL 1-Saison im kommenden Jahr zu wahren – doch die Lücke im Etat, bis zu 500.000 Euro finanzielle Mittel für die Spielzeit 2021 waren angedacht, konnte in schweren Zeiten, in denen ein Großteil der Unternehmen selbst Einbußen hinnehmen muss und in ungewisse Zeiten blickt, letztendlich nicht komplett geschlossen werden.

Wir haben beschlossen, nicht in der GFL 1 anzutreten. Es ist uns in der Kürze der Zeit und unter diesen Rahmenbedingungen leider nicht gelungen, eine finanziell solide Grundlage für Erstliga-Football in Elmshorn zu schaffen. Und dann ist es einfach sinnvoller, nicht anzutreten“, sagt Headcoach Jörn Maier. Pirates-Geschäftsführer Herwig Eggerstedt, Gründer der Tierbedarfskette Das Futterhaus, wollte sich in verantwortlicher Position keinen spekulativen Finanzgeschäften durch das Fernglas hingeben: „Es war einfach zu gefährlich. Wir haben zwar viele neue Sponsoren gewinnen können, aber es haben noch mindestens 150.000 Euro im Etat gefehlt. Eine Verlängerung der Frist über das Jahresende hinaus war nicht möglich.“ Also wird zum 31. Dezember abgemeldet, um keine fünfstellige Vertragsstrafe zu kassieren.

Aus Piraten-Sicht ist es kein besonders schönes Bild, aber es drängt sich eben auf: Auf dem Schiffsmast der Freibeuter ist die weiße Fahne gehisst worden. Der Club kapituliert – vorerst. Niemand kann sagen, ob es in der Zukunft einen erneuten Versuch Richtung GFL 1-Football geben wird. Die finale Entscheidung zum Verzicht trafen neben Maier und Eggerstedt auch die Pirates-Vorstände Sylvia Nowak und Hauke Seger. Mannschaft und Coaches erhielten am vergangenen Dienstag die schlechte Nachricht, die naturgemäß für Bedauern sorgte.

Das Recht, in der GFL 1 aufzulaufen, verfällt somit. Nach Hildesheim ist es bereits das zweite Team der Nordstaffel, das die Segel streicht. Die Ankündigung, dass es künftig ein Hamburger Team in einer ebenfalls noch neu zu gründenden europäischen Football-Liga geben soll, sorgte zudem für Herausforderungen beim Aufbau einer konkurrenzfähigen Mannschaft. „Natürlich ist es extrem schade, dass wir nicht die Früchte unserer jahrelangen Arbeit ernten können. Es ist allerdings zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoll, die Reißleine zu ziehen. Zumal wir auch eine Verantwortung gegenüber dem Hauptverein Elmshorner MTV haben“, sagt Maier.

Bei aller Emotionalität müsse die Vernunft höher bewertet werden: „Um in der GFL 1 nicht als Kanonenfutter zu enden, braucht man für eine schlagkräftige Mannschaft eben auch Geld. Das finanzielle Risiko in diesen schwierigen Zeiten war einfach zu hoch.“ Jetzt das Pokerspiel weiterzuführen, um am Ende – sofern 2021 Football möglich ist – doch nicht in Deutschlands höchster Spielklasse antreten zu können, wäre nicht nur der Reputation schädlich.

Das erste Herren-Team der Pirates löst sich damit auf, die Fighting Pirates II wollten eigentlich 2020 in See stechen, werden nun 2021 ihre Kaperfahrt in der Landesliga haben. Pirates-Captain Maier, der 1991 zu den Gründungsmitgliedern gehörte und zuletzt noch einmal sieben Jahre im Club war, geht ebenfalls von Bord. „Nach davon sechs Jahren als Headcoach endet nun auch meine Zeit hier bei den Pirates“, sagt der 49-Jährige, der die sportlich erfolgreichste Zeit der Elmshorner Footballer mitprägte und 2021 wohl eine Football-Pause einlegt.

Natürlich ist da jetzt auch Wehmut dabei, klar. Wir hatten das Ziel, in die 1. Liga aufzusteigen. Und das Ziel haben wir auch erreicht. Dann kam Corona und hat verhindert, dass wir eine mutmaßlich ebenfalls gute Saison 2020 spielen, die möglicherweise sogar mit einer Teilnahme an den Play-offs geendet wäre“, so Maier. Aber das wäre eben auch reine Spekulation – wie so vieles in der jüngeren Vergangenheit und näheren Zukunft.

Fighting Pirates reichen Lizenzunterlagen für German Football League 1 ein

Fighting Pirates reichen Lizenzunterlagen für German Football League 1 ein Fiete Möldenstein Di, 17.11.2020 - 11:04
Bild
Die Pirates möchten 2021 erstklassigen Football bieten. Copyright: KlimaPic
Textkörper

„Wir haben fristgerecht am 15. November die Lizenzunterlagen beim Verband eingereicht, um im kommenden Jahr das Recht zu haben, GFL 1-Football in Elmshorn zu spielen“, sagt Jörn Maier, Headcoach der Elmshorn Fighting Pirates. Es gehe darum, die Früchte für eine jahrelange Aufbauarbeit ernten zu können. „Wir haben uns sportlich für die GFL 1 durch den Aufstieg 2019 qualifiziert. Das möchten wir uns nicht von Corona zerstören lassen“, so der Chefpirat. Wegen der Pandemie wurde in diesem Jahr kein American Football gespielt. Ob 2021 ein Spielbetrieb wieder vollumfänglich möglich sein wird, kann niemand vorhersagen, doch die Pirates wollen in jedem Fall bereit sein.

Es gilt, weitere Herausforderungen zu bewältigen. Ein Aspekt sind die Finanzen. Mit Hochdruck laufen Gespräche mit bestehenden Sponsoren und regionalen Unternehmen, die eine Kaperfahrt durch Erstliga-Gewässer möglich machen sollen. Der Hauptsponsor Das Futterhaus bleibt an Bord der Freibeuter. „Ich liebe den Football und habe bereits sehr viel Herzblut und Leidenschaft investiert. Wenn man etwa 20 Jahre bei den Fighting Pirates als Partner dabei ist, kann in so einer schweren Situation doch kein Schlussstrich gezogen werden“, so Herwig Eggerstedt, Gründer der erfolgreichen Tierbedarfskette, die circa 400 Standorte in Deutschland und Österreich umfasst.

Für Elmshorn und die gesamte Region ist dieser Football-Club ein Aushängeschild mit enormer Strahlkraft. „Ich kann nur an die Unternehmen appellieren, den Wert dieser Marke zu erkennen. Die Pirates gehören einfach zu Elmshorn“, so der 63 Jahre alte Eggerstedt. Mittlerweile hat er nach der familieninternen Übergabe der Firmenaufgaben vor einem guten Jahr nun das Amt des Geschäftsführers bei den Piraten übernommen. Die bisherige Geschäftsführerin Anißa Nowak hat – unabhängig von der Corona-Krise und den Folgen für den Football in Elmshorn – zum 1. November in dieser Funktion aufgehört.

„Vor fünf Jahren habe ich mit Jörn Maier einen Fünf-Jahres-Plan erstellt, wie wir den Aufstieg in die GFL 1 schaffen können. Dieser Plan ging im exakten Zeitraum komplett auf, das Ziel haben wir erreicht. Es wäre jetzt jammerschade, das Erreichte sozusagen einfach wegzuwerfen“, sagt der Elmshorner Eggerstedt. Der Club liegt ihm persönlich sehr am Herzen – mit der Premiere in Deutschlands höchster Spielklasse der 1991 gegründeten Football-Abteilung im Elmshorner MTV soll auch der vorerst finale Schritt der Erfolgsgeschichte gelingen. 2017 gewannen die Pirates die Meisterschaft in der Regionalliga Nord und stiegen in die GFL 2 auf. 2018 wurden die Elmshorner dort auf Anhieb Dritter. Ein Jahr später holte die Mannschaft den GFL 2-Titel und setzte sich in Aufstiegsrelegation gegen den Erstligisten Düsseldorf Panther durch. Gut 2700 Zuschauer feierten im Krückaustadion den größten Erfolg der Vereinsgeschichte – ab 2021 sollen weitere Elmshorner Meilensteine hinzukommen.

Nommensen, Paatz und Hauff gehen von Bord

Nommensen, Paatz und Hauff gehen von Bord Anißa Nowak Mi, 04.11.2020 - 13:10
Bild
Nommensen (c) Daniela Heinrich
Textkörper

Im Namen der Fighting Pirates Organisation möchten wir den Coaches Andreas Nommensen und Sören Hauff, sowie unserem ehemaligen Sportdirektor Max Paatz für die tollen gemeinsamen Jahre danken. Auf eigenen Wunsch haben die Drei entschieden in der kommenden Saison nicht mehr die Pirates Fahne zu hissen.

Ohne die unermüdliche Mitarbeit von Nommi, Max und Sören, wären die Pirates heute nicht da, wo sie nun sind. Wir haben viel zusammen erreicht und werden für diesen gemeinsamen Weg immer dankbar sein. Wir wünschen den Drein bei ihren neuen Abenteuern alles Gute!

Der Vorstand

 

(c) Foto: Daniela Heinrich

Scrimmage bei den Huskies

Scrimmage bei den Huskies Anißa Nowak So, 18.10.2020 - 20:03
Bild
Huskies und Pirates (c) Daniela Heinrich
Textkörper

Einmal dieses Jahr wurden tatsächlich die Jerseys aus dem Schrank geholt!

Am Samstag, den 17.10, beim Scrimmage gegen die Hamburg Huskies wurden Kräfte gemessen. Nach Corona-Vorgaben und daher ohne Zuschauer kam das Team um HC Jörn Maier zusammen. Unter guten Wetterbedingungen mit Sonne und 12 Grad wurden gemeinsame Drills und dann auch Spielzüge durchgeführt.

Wir danken den Huskies für die Organisation und Daniela Heinrich für die Fotos! Weitere Fotos gibt es auf unsere Facebook Seite.

Wir wünschen allen eine tolle und doch so komische "Off-Season"!

Michel Born – Ein Pirat erobert die Neue Welt

Michel Born – Ein Pirat erobert die Neue Welt Max Paatz Mo, 24.08.2020 - 16:18
Bild
michel Born
Textkörper

Heute beginnt für Michel Born, Offenseline-Spieler in der U19 der Elmshorn Fighting Pirates, das Abenteuer USA.

Über die Organisation Gridiron Imports des ehemaligen, deutschen NFL Spielers Björn Werner wurde dem 16-jährigen Footballtalent aus Dithmarschen ein dreijähriges Stipendium an der renommierten Salisbury High School in Connecticut/USA angeboten, wo er künftig mit seinen Gardemaßen von 139 kg, verteilt auf 1,93 Körpergröße, die Quarterbacks der Salisbury Crimson Knights beschützen soll.

Doch bevor er Mitte September ins Mannschaftstraining einsteigen kann, muss er erstmal zwei Wochen in Corona-Quarantäne. Michel trägt es mit Fassung. „So ist das leider in diesem besonderen Jahr. Aber es hat auch was Gutes und hilft mir, mich zu akklimatisieren, mich an das neue Umfeld und die Sprache zu gewöhnen sowie vor allem in Ruhe das neue Playbook zu erlernen. Wir spielen auf dem höchsten High School Level, und die Coaches und einige Mitspieler haben schon über die sozialen Netzwerke und per Videocalls Kontakt zu mir aufgenommen und Hilfe angeboten. Es ist ein überragendes Gefühl, dass drüben schon ein ganzes Team auf mich wartet.“

Leben wird Michel mit anderen Stipendiaten der Schule im sogenannten Dorm, einem Wohnheimkomplex auf dem Schulgelände. „Wir leben dort jeweils zu zweit in einem Doppelzimmer. Leider kenne ich bis jetzt nur mein Haus. Wer mein Mitbewohner sein wird? Ich lass mich überraschen und freue mich sehr auf unser Kennenlernen“

2016 erst bei den Heide Saints mit dem Football begonnen, hat Michel Born im letzten Jahr bei den Elmshorn Fighting Pirates eine rasante Entwicklung durchgemacht und sich diesen Traum eines jeden jungen Footballspielers hart erarbeitet. Über die Landesjugendauswahl Schleswig-Holstein folgte eine Einladung zum Sichtungscamp von Gridiron Imports und Björn Werner, der es sich mit seinen Erfahrungen und seinem Netzwerk in den USA zum Ziel gemacht hat, jungen europäischen Footballtalenten den sportlichen Weg in die USA zu ermöglichen. Für Werner selbst ging es damals auch von eben dieser Salisbury High School über die „Seminoles“ der Florida State University in die NFL zu den Indianapolis Colts und Jacksonville Jaguars. Ein Weg, dem auch Michel Born nicht abgeneigt gegenüber ist. „Mein Ziel ist mich nun in Salisbury zu beweisen und mich danach für ein Stipendium an einem College zu empfehlen. Die Möglichkeit in der NFL zu spielen wäre ein Traum, aber soweit denke ich noch nicht und möchte erst meine schulische Ausbildung abschließen.“

Er weiß, was er will, arbeitet hart dafür und ist extrem abgeklärt für einen 16-jährigen, der kurz vor dem Sprung über den großen Teich und seinem großen, sportlichen Abenteuer steht. Das wissen auch die beiden Pirates Coaches Sören Hauff, gleichzeitig Headcoach der Landesjugendauswahl Schleswig-Holstein, und Andreas Nommensen, Offense-Coordinator der Pirates in der GFL. Während Hauff ihn seit 2018 als Mentor begleitet, scheute Coach Nommensen nicht davor den jungen Michel Born im letzten Jahr regelmäßig beim Training der GFL-Mannschaft der Pirates mitlaufen zu lassen. „Der Junge bringt körperlich wie auch vom Spielverständnis alles mit, um erfolgreich zu sein. Er will gecoacht werden, um beim Training und Spiel stets zu dominieren. Seine Einstellung und sein Selbstbewusstsein stimmen. Er wird seinen Weg machen“, so Nommensen.

Michel Born fliegt also mit vielen Vorschusslorbeeren heute in die USA und weiß, wem er das zu verdanken hat „Talent ist das eine. Aber man braucht auch Menschen, die an einen glauben und einen fördern. Ein großer Dank geht dabei an meine Mutter, die auch gerade das schulische immer wieder in den Fokus rückt, sowie ohne Zweifel meine Coaches hier in Elmshorn. Gerade die letzten Wochen und Monate, sowie das erstklassige Training mit der GFL-Offenseline und Coach Nommensen haben mir viel bedeutet.  Danke Pirates-Nation!“

Michel, mach es gut – Deine Elmshorn Fighting Pirates drücken Dir die Daumen und wünschen Dir nur das Beste in den USA

Fighting Pirates verzichten auf GFL 1-Teilnahme

Fighting Pirates verzichten auf GFL 1-Teilnahme Fiete Möldenstein Fr, 24.07.2020 - 08:34
Bild
ie Fighting Pirates werden in diesem Jahr nicht am Pflichtspielbetrieb teilnehmen. Foto: Volker Welz
Textkörper

Nach Wochen der Ungewissheit herrscht nun Klarheit. Der Erstliga-Aufsteiger Elmshorn Fighting Pirates verzichtet aufgrund der Corona-Pandemie auf eine Teilnahme an einer möglichen GFL 1-Saison. Rückblick: Im Anschluss an einen längeren Austausch zwischen dem American Football Verband Deutschland (AFVD) und den Bundesligisten der 1. und 2. Liga (GFL 1 und GFL 2) hat der Verband am 15.07.2020 eine neue Bundesspielordnung (BSO) und ein aktualisiertes Lizenzstatut veröffentlicht. Diese Dokumente bilden die Grundlage, basierend auf den corona-bedingten Rahmenbedingungen, um auch 2020 generell eine Football Saison zu ermöglichen.

Grundsätzlich hatten alle Teams in der Bundesversammlung der Bundesligisten Anfang Mai den Wunsch geäußert noch in diesem Jahr Football zu spielen – sofern die Aussicht auf reguläre Bedingungen sich zeitnah abzeichnen würde. Da viele Teams aufgrund der unklaren Lage, wie ein Kollisionssport mit der Corona-Situation vereinbar sein könnte, schon frühzeitig signalisiert hatten 2020 nicht an einem Ligabetrieb teilnehmen zu wollen – oder zu können – wurde auch hier eine generelle Exit-Option in der BSO und den Lizenzstatuten verankert.

Diese nehmen die Pirates nun wahr – und verzichten somit auf ihre Premiere in der GFL 1. „Natürlich sind wir enttäuscht“, sagt Headcoach Jörn Maier. Im Vorjahr gewannen die Footballer der Elmshorn Fighting Pirates die Zweitliga-Meisterschaft und nach der erfolgreichen Relegation gegen Düsseldorf fieberten alle im Club und auch die Fans der Erstliga-Kaperfahrt im Mai 2020 entgegen. „Wir hatten einen Kader zusammengestellt, der in der GFL 1 ein gewichtiges Wörtchen hätte mitreden können. Es ist einfach schade, weil wir Elmshorn gern auf die Football-Landkarte gesetzt hätten“, so der 49-jährige Chefpirat.

Doch dann ließ die Corona-Pandemie die Ambitionen des Aufsteigers wie in einem Sturm auf und unter Deck ordentlich durchschütteln. Sofern in diesem Jahr tatsächlich noch Erstliga-Football gespielt wird, dann ohne die Pirates, bei denen auch die sechs Importspieler in ihren Heimatländern blieben.

Die Absage war keine einfache Entscheidung, aber bei unseren Planungen hat sich schon relativ früh abgezeichnet, dass wir eher nicht teilnehmen werden. Entsprechend zählen wir zu den Teams, die sich entschlossen haben, die Exit-Option zu beantragen. Wir haben entsprechend begründete Anträge auf eine Nichtteilnahme an den Verband überstellt. Vorbehaltlich des positiven Bescheids des AFVDs, von dem unter den genannten Bedingungen auszugehen ist, werden wir 2020 nicht an einem Ligaspielbetrieb teilnehmen“, sagt Pirates-Geschäftsführerin Anißa Nowak.

Alle finanziellen Hochrechnungen haben gegen eine Teilnahme gesprochen. Seit Mitte März herrscht auf vielen Ebenen Ungewissheit, wie es weitergehen soll. Auch im Sport. Der AFVD möchte weiterhin eine Saison von September bis November durchführen – egal, wie viele Teams letztendlich mitwirken möchten. Es gab in den vergangenen Monaten zahlreiche Videokonferenzen mit Vertretern aus den 32 Clubs aus GFL 1 und GFL 2. Letztendlich gab es eine Übereinkunft, eine Absage der Spielzeit nicht an Bedingungen zu knüpfen. Denn: Theoretisch müsste bei einem Verzicht unter anderem die Lizenz abgegeben werden. In der aktuellen Fassung der Verbandsstatuten aber sind die wesentlichen Punkte – straffreier Verzicht, die Lizenz bleibt erhalten, keine Begründung für die Nicht-Teilnahme – etwas überraschend nicht enthalten. Das sorgt in Football-Deutschland für große Verwunderung bis Verstimmung.

Meiner Meinung nach ist es überhaupt nicht sinnvoll und umsetzbar, in dieser Kürze der Zeit Hochleistungssport zu betreiben. Nach wie vor gelten in den Bundesländern unterschiedliche Regelungen, was erlaubt ist und was nicht“, ärgert sich Maier. Der Großteil der Football-Vereine – dem Vernehmen nach wollen maximal eine Handvoll Teams aus beiden Ligen auf dem Feld stehen – hatte sich frühzeitig für eine Absage der GFL-Spielzeit 2020 ausgesprochen.

Wir sollten quasi von Anfang an eine Saison vollständig basierend auf Spekulationen planen“, so Maier. Bis heute weiß niemand, ob und wie viele Zuschauer ins Krückaustadion kommen dürften. Neben Sponsoreneinnahmen finanzieren sich die Pirates jedoch größtenteils durch die Einnahmen aus Heimspielen. Das finanzielle Risiko ist einfach zu hoch und würde als riesiges Verlustgeschäft sowohl die Lizenz als auch das Fortbestehen des ersten Herren-Teams extrem gefährden.

Seit dem 26. Juni gibt es zumindest wieder so etwas wie ein Mannschaftstraining der Elmshorner unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften. In Kleingruppen von bis zu zehn Spielern können die Basics trainiert werden. Aber ohne Ausrüstung und mit angezogener Abstandshandbremse ist es höchstens Football light. Mitte August sollen dann vermutlich 30 Personen in Schleswig-Holstein ohne imaginäres Maßband miteinander Sport treiben dürfen. Wenig später müssten dann alle bereit sein, den Ansprüchen eines Kollisionssports auf Erstliga-Niveau gerecht zu werden. Nach einem gerechten Wettkampf, bei dem alle Teams aus allen Bundesländer generell zumindest ähnliche Voraussetzungen und Chancen haben, sieht das tendenziell nicht aus. Normalerweise beginnt das Training unter freiem Himmel bei den Piraten Mitte März.

Die Fighting Pirates wünschen den teilnehmenden Teams an einer eventuell stattfindenden GFL- und GFL 2-Saison viel Erfolg und eine gelungene Spielzeit – ohne Verletzungen und Corona-Infektionen.

Pirates unterstützen „Einer kommt, alle machen mit!"

Pirates unterstützen „Einer kommt, alle machen mit!" Max Paatz Mi, 17.06.2020 - 16:18
Bild
plakat alle machen mit
Textkörper

Nach dem großen Erfolg des Solidaritäts-Nicht-Festivals #KeinerKommt zu Gunsten der Hamburger Kulturlandschaft bedanken sich nun Künstler und Kulturschaffende mit einer einzigartigen, bunten Streaming-Live-Show.

Mit „Einer kommt, alle machen mit – Ein Ständchen für die Helfer*Innen“ sendet die Hamburger Kultur in Form einer bunten Spenden-Gala aus der fast menschenleeren Elbphilharmonie ein großes Dankeschön an alle Heldinnen und Helden in der Alten- und Krankenpflege und hofft auf die Unterstützung vieler Kartenkäufer*Innen und Spender*Innen.

Zu sehen ist die Show am Donnerstag, 18.06 ab 20:22 Uhr unter anderem auf mopo.de, stern.de oder ndr.de.

Neben vielen tollen und exklusiven Spenden-Paketen von Stars wie Johannes Oerding, Bosse, Reinhold Beckmann oder dem FC St. Pauli unterstützen auch wir selbstverständlich gerne die dazugehörige Fundraising-Kampagne bei Startnext mit einem EFP Paket, bestehend aus 2 Saisontickets und einem exklusiven Meet&Greet für die Sason 2021. Schaut rein, spendet und lasst uns gemeinsam Danke sagen!

Hinter der Aktion steckt übrigens MenscHHamburg e.V., ein gemeinnütziger Verein, zu dessen Gründungsmitgliedern Pirates Sportdirektor Max Paatz gehört, der seit 9 Jahren mittels innovativen Aktionen und Formaten Spendengelder für bedürftige Personen und lokale soziale Einrichtungen in der Hansestadt sammelt.

Mehr Infos findet Ihr hier:

https://einerkommt.de/

https://www.startnext.com/einerkommt

https://www.mensch.hamburg/

AFVD plant Saison im September

AFVD plant Saison im September Anißa Nowak Mo, 11.05.2020 - 12:34
Bild
AFVD Logo
Textkörper

Liebe Fans, es gab nun ein Schreiben vom AFVD, welches eine Saison ab September für machbar sieht. In wie weit das wirklich umsetztbar sein wird für die Vereine und natürlich auch für uns, werden die nächsten Wochen/Monate zeigen. Wir wollten euch allerdings diese Pressemitteilung nicht vorenthalten:

Auszug:

"In Football-Deutschland soll auch dieses Jahr gespielt werden: Die Saison 2020 der GFL und der anderen AFVD-Lizenzligen soll im September starten. Auf dieses Ergebnis verständigten sich AFVD-Präsidium, das Ligadirektorium als die Vertretung der GFL- und GFL 2-Vereine, sowie die Vertreter der Landesverbände, der Football-Jugend, des Bundesschiedsrichterausschusses und der übrigen AFVD-Lizenzligen. Für die GFL und auch die anderen AFVD-Lizenzligen sollen neue Spielpläne mit angepassten Gruppeneinteilungen erstellt werden. Die Vertreter von GFL, GFL 2, Damen-Bundesliga, Damen-Bundesliga 2, Jugendbundesliga und der Deutschen Flag Football Liga haben gemeinsame Eckpunkte vorgeschlagen.

Der Vorschlag sieht vor, eine Saison bis November zu planen. Absteiger wird es keine geben. 2021 werden alle Vereine in den Ligen spielen, für die sie 2020 spielberechtigt waren. Ausnahme: Die Meister der zweiten Ligen können für 2021 wählen, ob sie einen Aufstieg wahrnehmen wollen. Carsten Dalkowski, Sprecher der GFL und Mitglied im AFVD- Gesamtvorstand, legt sich fest: „Vereine und Ligen, insbesondere die GFL, werden alles daran setzen, dass die Spielerinnen und Spieler, die spielen wollen, dies dieses Jahr auch können.“

 

Den vollständigen Beitrag könnt ihr auf der AFVD Website finden:

https://www.afvd.de/2020/05/08/football-deutschland-soll-ab-september-spielen-2/

 

COVID-19 Virus und Trainingssituation

COVID-19 Virus und Trainingssituation Anißa Nowak Sa, 14.03.2020 - 15:31
Bild
covid 19
Textkörper

Vorstand zum COVID-19 Virus und der Trainingssituation

Der EMTV hat entschieden, dass vorerst kein Sportbetrieb stattfinden wird. https://emtv-portal.de/posts/aussetzung-des-sportbetriebs-beim-emtv-222

Wir als Vorstand der Abteilung American Football und Cheerleading haben zusätzlich die Aussagen der Landesregierung berücksichtig und werden bis zum voraussichtlich 17.04.2020 sämtliche Vereinsaktivitäten absagen. Daher wird der Trainingsbetrieb für die genannte Zeit nicht stattfinden. Dies gilt für unsere Herrenmannschaften, Jugendmannschaften als auch alle Cheerleadingmannschaften.

Nachdem nun auch die Schulen und Kitas in Schleswig-Holstein ab Montag geschlossen bleiben, ist dies der empfohlene Schritt der Experten. Nichtdestotrotz bleibt es ein sehr unbefriedigendes Gefühl, da wir alle unseren Sport mit so viel Leidenschaft ausüben, dennoch hat die Gesundheit höchste Priorität und wir hoffen daher auf euer Verständnis.

Über neue Kenntnisse informieren wir über unsere Website und Social Media Kanäle.

Weitere Informationen könnt ihr auf der AFVD Website und der EMTV Website nachlesen:

http://www.afvd.de/2020/03/12/afvd-stellungnahme-zur-corona-pandemie/

https://emtv-portal.de/posts/gesundheitsministerium-sh-schulen-und-kitas-ab-montag-den-221

 

Fighting Pirates

American Football & Cheerleading im EMTV

Die Elmshorn Fighting Pirates und die Maniacs Cheerleader sind eine Sparte im EMTV von 1860 e.V.

 

Seit der Gründung 1992 mit dem Start in die Landesliga Nord A und der Gründung der Cheerleader "Maniacs" hat die Abteilung einen erfolgreichen und mitreißenden Weg eingeschlagen. 

Werde Teil der Piraten-Familie und erlebe eine dynamische, spannende und herausfordernde Welt! Volle Fahrt voraus!!

Jahreshauptversammlung 2021

Jahreshauptversammlung 2021 Anißa Nowak Mi, 10.03.2021 - 12:01
Bild
Pirates Logo
Textkörper

Die Fighting Pirates laden zur Jahreshauptversammlung ein.

Wann: Donnerstag, den 25.03.2021

Uhrzeit: 20:00 Uhr 

Wo: als Zoom-Meeting, alle Mitglieder haben die Zoom-Einladung erhalten

 

Vorläufige Tagesordnung:

 

1.  Feststellung der stimmberechtigten Mitglieder

2.  Festsetzung der Tagesordnung

3.  Bericht des Vorstandes

4.  Bericht des Kassenwartes

5.  Entlastung des Vorstandes

6.  Genehmigung des Haushaltsplanes 2021

7.  Wahlen

            7.1  1. Vorsitzende/r

            7.2  2. Vorsitzender

            7.3  ggf. 2. Vorsitzender

            7.4  ggf. Cheerleadingbeauftragte

            7.5. ggf. stellv. Cheerleadingbeauftragte

            7.6  gem.§13 Abs. 1 der Satzung des Elmshorner MTV

                6 Delegierte und 6 Ersatzdelegierte                                                                   

8.  ggf. zusätzlicher Sonderbeitrag Cheerleading

9.  Sonstiges

 

Sportliche Grüße

Sylvia Nowak

  1. Vorsitzende

Fighting Pirates starten 2021 nicht in der GFL 1

Fighting Pirates starten 2021 nicht in der GFL 1 Fiete Möldenstein Mi, 30.12.2020 - 17:10
Bild
Benjamin Mau klatscht mit Teamkollegen ab.
Textkörper

2020 und Erstliga-Football mit den Elmshorn Fighting Pirates. Diese Kombination sollte eigentlich das vorläufige Highlight in der Geschichte des Clubs werden. Erstmals wollten die Piraten ihren Beutezug in Gewässern der German Football League 1 wagen.

Doch dann durchkreuzte das Corona-Virus mit all seinen weitreichenden Folgen auch die ambitionierten Pläne des Aufsteigers. Die Saison wurde abgesagt. Zunächst reichten die Verantwortlichen Mitte November fristgerecht die Unterlagen beim Verband ein, um das Startrecht für eine GFL 1-Saison im kommenden Jahr zu wahren – doch die Lücke im Etat, bis zu 500.000 Euro finanzielle Mittel für die Spielzeit 2021 waren angedacht, konnte in schweren Zeiten, in denen ein Großteil der Unternehmen selbst Einbußen hinnehmen muss und in ungewisse Zeiten blickt, letztendlich nicht komplett geschlossen werden.

Wir haben beschlossen, nicht in der GFL 1 anzutreten. Es ist uns in der Kürze der Zeit und unter diesen Rahmenbedingungen leider nicht gelungen, eine finanziell solide Grundlage für Erstliga-Football in Elmshorn zu schaffen. Und dann ist es einfach sinnvoller, nicht anzutreten“, sagt Headcoach Jörn Maier. Pirates-Geschäftsführer Herwig Eggerstedt, Gründer der Tierbedarfskette Das Futterhaus, wollte sich in verantwortlicher Position keinen spekulativen Finanzgeschäften durch das Fernglas hingeben: „Es war einfach zu gefährlich. Wir haben zwar viele neue Sponsoren gewinnen können, aber es haben noch mindestens 150.000 Euro im Etat gefehlt. Eine Verlängerung der Frist über das Jahresende hinaus war nicht möglich.“ Also wird zum 31. Dezember abgemeldet, um keine fünfstellige Vertragsstrafe zu kassieren.

Aus Piraten-Sicht ist es kein besonders schönes Bild, aber es drängt sich eben auf: Auf dem Schiffsmast der Freibeuter ist die weiße Fahne gehisst worden. Der Club kapituliert – vorerst. Niemand kann sagen, ob es in der Zukunft einen erneuten Versuch Richtung GFL 1-Football geben wird. Die finale Entscheidung zum Verzicht trafen neben Maier und Eggerstedt auch die Pirates-Vorstände Sylvia Nowak und Hauke Seger. Mannschaft und Coaches erhielten am vergangenen Dienstag die schlechte Nachricht, die naturgemäß für Bedauern sorgte.

Das Recht, in der GFL 1 aufzulaufen, verfällt somit. Nach Hildesheim ist es bereits das zweite Team der Nordstaffel, das die Segel streicht. Die Ankündigung, dass es künftig ein Hamburger Team in einer ebenfalls noch neu zu gründenden europäischen Football-Liga geben soll, sorgte zudem für Herausforderungen beim Aufbau einer konkurrenzfähigen Mannschaft. „Natürlich ist es extrem schade, dass wir nicht die Früchte unserer jahrelangen Arbeit ernten können. Es ist allerdings zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoll, die Reißleine zu ziehen. Zumal wir auch eine Verantwortung gegenüber dem Hauptverein Elmshorner MTV haben“, sagt Maier.

Bei aller Emotionalität müsse die Vernunft höher bewertet werden: „Um in der GFL 1 nicht als Kanonenfutter zu enden, braucht man für eine schlagkräftige Mannschaft eben auch Geld. Das finanzielle Risiko in diesen schwierigen Zeiten war einfach zu hoch.“ Jetzt das Pokerspiel weiterzuführen, um am Ende – sofern 2021 Football möglich ist – doch nicht in Deutschlands höchster Spielklasse antreten zu können, wäre nicht nur der Reputation schädlich.

Das erste Herren-Team der Pirates löst sich damit auf, die Fighting Pirates II wollten eigentlich 2020 in See stechen, werden nun 2021 ihre Kaperfahrt in der Landesliga haben. Pirates-Captain Maier, der 1991 zu den Gründungsmitgliedern gehörte und zuletzt noch einmal sieben Jahre im Club war, geht ebenfalls von Bord. „Nach davon sechs Jahren als Headcoach endet nun auch meine Zeit hier bei den Pirates“, sagt der 49-Jährige, der die sportlich erfolgreichste Zeit der Elmshorner Footballer mitprägte und 2021 wohl eine Football-Pause einlegt.

Natürlich ist da jetzt auch Wehmut dabei, klar. Wir hatten das Ziel, in die 1. Liga aufzusteigen. Und das Ziel haben wir auch erreicht. Dann kam Corona und hat verhindert, dass wir eine mutmaßlich ebenfalls gute Saison 2020 spielen, die möglicherweise sogar mit einer Teilnahme an den Play-offs geendet wäre“, so Maier. Aber das wäre eben auch reine Spekulation – wie so vieles in der jüngeren Vergangenheit und näheren Zukunft.

Fighting Pirates reichen Lizenzunterlagen für German Football League 1 ein

Fighting Pirates reichen Lizenzunterlagen für German Football League 1 ein Fiete Möldenstein Di, 17.11.2020 - 11:04
Bild
Die Pirates möchten 2021 erstklassigen Football bieten. Copyright: KlimaPic
Textkörper

„Wir haben fristgerecht am 15. November die Lizenzunterlagen beim Verband eingereicht, um im kommenden Jahr das Recht zu haben, GFL 1-Football in Elmshorn zu spielen“, sagt Jörn Maier, Headcoach der Elmshorn Fighting Pirates. Es gehe darum, die Früchte für eine jahrelange Aufbauarbeit ernten zu können. „Wir haben uns sportlich für die GFL 1 durch den Aufstieg 2019 qualifiziert. Das möchten wir uns nicht von Corona zerstören lassen“, so der Chefpirat. Wegen der Pandemie wurde in diesem Jahr kein American Football gespielt. Ob 2021 ein Spielbetrieb wieder vollumfänglich möglich sein wird, kann niemand vorhersagen, doch die Pirates wollen in jedem Fall bereit sein.

Es gilt, weitere Herausforderungen zu bewältigen. Ein Aspekt sind die Finanzen. Mit Hochdruck laufen Gespräche mit bestehenden Sponsoren und regionalen Unternehmen, die eine Kaperfahrt durch Erstliga-Gewässer möglich machen sollen. Der Hauptsponsor Das Futterhaus bleibt an Bord der Freibeuter. „Ich liebe den Football und habe bereits sehr viel Herzblut und Leidenschaft investiert. Wenn man etwa 20 Jahre bei den Fighting Pirates als Partner dabei ist, kann in so einer schweren Situation doch kein Schlussstrich gezogen werden“, so Herwig Eggerstedt, Gründer der erfolgreichen Tierbedarfskette, die circa 400 Standorte in Deutschland und Österreich umfasst.

Für Elmshorn und die gesamte Region ist dieser Football-Club ein Aushängeschild mit enormer Strahlkraft. „Ich kann nur an die Unternehmen appellieren, den Wert dieser Marke zu erkennen. Die Pirates gehören einfach zu Elmshorn“, so der 63 Jahre alte Eggerstedt. Mittlerweile hat er nach der familieninternen Übergabe der Firmenaufgaben vor einem guten Jahr nun das Amt des Geschäftsführers bei den Piraten übernommen. Die bisherige Geschäftsführerin Anißa Nowak hat – unabhängig von der Corona-Krise und den Folgen für den Football in Elmshorn – zum 1. November in dieser Funktion aufgehört.

„Vor fünf Jahren habe ich mit Jörn Maier einen Fünf-Jahres-Plan erstellt, wie wir den Aufstieg in die GFL 1 schaffen können. Dieser Plan ging im exakten Zeitraum komplett auf, das Ziel haben wir erreicht. Es wäre jetzt jammerschade, das Erreichte sozusagen einfach wegzuwerfen“, sagt der Elmshorner Eggerstedt. Der Club liegt ihm persönlich sehr am Herzen – mit der Premiere in Deutschlands höchster Spielklasse der 1991 gegründeten Football-Abteilung im Elmshorner MTV soll auch der vorerst finale Schritt der Erfolgsgeschichte gelingen. 2017 gewannen die Pirates die Meisterschaft in der Regionalliga Nord und stiegen in die GFL 2 auf. 2018 wurden die Elmshorner dort auf Anhieb Dritter. Ein Jahr später holte die Mannschaft den GFL 2-Titel und setzte sich in Aufstiegsrelegation gegen den Erstligisten Düsseldorf Panther durch. Gut 2700 Zuschauer feierten im Krückaustadion den größten Erfolg der Vereinsgeschichte – ab 2021 sollen weitere Elmshorner Meilensteine hinzukommen.

Nommensen, Paatz und Hauff gehen von Bord

Nommensen, Paatz und Hauff gehen von Bord Anißa Nowak Mi, 04.11.2020 - 13:10
Bild
Nommensen (c) Daniela Heinrich
Textkörper

Im Namen der Fighting Pirates Organisation möchten wir den Coaches Andreas Nommensen und Sören Hauff, sowie unserem ehemaligen Sportdirektor Max Paatz für die tollen gemeinsamen Jahre danken. Auf eigenen Wunsch haben die Drei entschieden in der kommenden Saison nicht mehr die Pirates Fahne zu hissen.

Ohne die unermüdliche Mitarbeit von Nommi, Max und Sören, wären die Pirates heute nicht da, wo sie nun sind. Wir haben viel zusammen erreicht und werden für diesen gemeinsamen Weg immer dankbar sein. Wir wünschen den Drein bei ihren neuen Abenteuern alles Gute!

Der Vorstand

 

(c) Foto: Daniela Heinrich

Scrimmage bei den Huskies

Scrimmage bei den Huskies Anißa Nowak So, 18.10.2020 - 20:03
Bild
Huskies und Pirates (c) Daniela Heinrich
Textkörper

Einmal dieses Jahr wurden tatsächlich die Jerseys aus dem Schrank geholt!

Am Samstag, den 17.10, beim Scrimmage gegen die Hamburg Huskies wurden Kräfte gemessen. Nach Corona-Vorgaben und daher ohne Zuschauer kam das Team um HC Jörn Maier zusammen. Unter guten Wetterbedingungen mit Sonne und 12 Grad wurden gemeinsame Drills und dann auch Spielzüge durchgeführt.

Wir danken den Huskies für die Organisation und Daniela Heinrich für die Fotos! Weitere Fotos gibt es auf unsere Facebook Seite.

Wir wünschen allen eine tolle und doch so komische "Off-Season"!

Michel Born – Ein Pirat erobert die Neue Welt

Michel Born – Ein Pirat erobert die Neue Welt Max Paatz Mo, 24.08.2020 - 16:18
Bild
michel Born
Textkörper

Heute beginnt für Michel Born, Offenseline-Spieler in der U19 der Elmshorn Fighting Pirates, das Abenteuer USA.

Über die Organisation Gridiron Imports des ehemaligen, deutschen NFL Spielers Björn Werner wurde dem 16-jährigen Footballtalent aus Dithmarschen ein dreijähriges Stipendium an der renommierten Salisbury High School in Connecticut/USA angeboten, wo er künftig mit seinen Gardemaßen von 139 kg, verteilt auf 1,93 Körpergröße, die Quarterbacks der Salisbury Crimson Knights beschützen soll.

Doch bevor er Mitte September ins Mannschaftstraining einsteigen kann, muss er erstmal zwei Wochen in Corona-Quarantäne. Michel trägt es mit Fassung. „So ist das leider in diesem besonderen Jahr. Aber es hat auch was Gutes und hilft mir, mich zu akklimatisieren, mich an das neue Umfeld und die Sprache zu gewöhnen sowie vor allem in Ruhe das neue Playbook zu erlernen. Wir spielen auf dem höchsten High School Level, und die Coaches und einige Mitspieler haben schon über die sozialen Netzwerke und per Videocalls Kontakt zu mir aufgenommen und Hilfe angeboten. Es ist ein überragendes Gefühl, dass drüben schon ein ganzes Team auf mich wartet.“

Leben wird Michel mit anderen Stipendiaten der Schule im sogenannten Dorm, einem Wohnheimkomplex auf dem Schulgelände. „Wir leben dort jeweils zu zweit in einem Doppelzimmer. Leider kenne ich bis jetzt nur mein Haus. Wer mein Mitbewohner sein wird? Ich lass mich überraschen und freue mich sehr auf unser Kennenlernen“

2016 erst bei den Heide Saints mit dem Football begonnen, hat Michel Born im letzten Jahr bei den Elmshorn Fighting Pirates eine rasante Entwicklung durchgemacht und sich diesen Traum eines jeden jungen Footballspielers hart erarbeitet. Über die Landesjugendauswahl Schleswig-Holstein folgte eine Einladung zum Sichtungscamp von Gridiron Imports und Björn Werner, der es sich mit seinen Erfahrungen und seinem Netzwerk in den USA zum Ziel gemacht hat, jungen europäischen Footballtalenten den sportlichen Weg in die USA zu ermöglichen. Für Werner selbst ging es damals auch von eben dieser Salisbury High School über die „Seminoles“ der Florida State University in die NFL zu den Indianapolis Colts und Jacksonville Jaguars. Ein Weg, dem auch Michel Born nicht abgeneigt gegenüber ist. „Mein Ziel ist mich nun in Salisbury zu beweisen und mich danach für ein Stipendium an einem College zu empfehlen. Die Möglichkeit in der NFL zu spielen wäre ein Traum, aber soweit denke ich noch nicht und möchte erst meine schulische Ausbildung abschließen.“

Er weiß, was er will, arbeitet hart dafür und ist extrem abgeklärt für einen 16-jährigen, der kurz vor dem Sprung über den großen Teich und seinem großen, sportlichen Abenteuer steht. Das wissen auch die beiden Pirates Coaches Sören Hauff, gleichzeitig Headcoach der Landesjugendauswahl Schleswig-Holstein, und Andreas Nommensen, Offense-Coordinator der Pirates in der GFL. Während Hauff ihn seit 2018 als Mentor begleitet, scheute Coach Nommensen nicht davor den jungen Michel Born im letzten Jahr regelmäßig beim Training der GFL-Mannschaft der Pirates mitlaufen zu lassen. „Der Junge bringt körperlich wie auch vom Spielverständnis alles mit, um erfolgreich zu sein. Er will gecoacht werden, um beim Training und Spiel stets zu dominieren. Seine Einstellung und sein Selbstbewusstsein stimmen. Er wird seinen Weg machen“, so Nommensen.

Michel Born fliegt also mit vielen Vorschusslorbeeren heute in die USA und weiß, wem er das zu verdanken hat „Talent ist das eine. Aber man braucht auch Menschen, die an einen glauben und einen fördern. Ein großer Dank geht dabei an meine Mutter, die auch gerade das schulische immer wieder in den Fokus rückt, sowie ohne Zweifel meine Coaches hier in Elmshorn. Gerade die letzten Wochen und Monate, sowie das erstklassige Training mit der GFL-Offenseline und Coach Nommensen haben mir viel bedeutet.  Danke Pirates-Nation!“

Michel, mach es gut – Deine Elmshorn Fighting Pirates drücken Dir die Daumen und wünschen Dir nur das Beste in den USA

Fighting Pirates verzichten auf GFL 1-Teilnahme

Fighting Pirates verzichten auf GFL 1-Teilnahme Fiete Möldenstein Fr, 24.07.2020 - 08:34
Bild
ie Fighting Pirates werden in diesem Jahr nicht am Pflichtspielbetrieb teilnehmen. Foto: Volker Welz
Textkörper

Nach Wochen der Ungewissheit herrscht nun Klarheit. Der Erstliga-Aufsteiger Elmshorn Fighting Pirates verzichtet aufgrund der Corona-Pandemie auf eine Teilnahme an einer möglichen GFL 1-Saison. Rückblick: Im Anschluss an einen längeren Austausch zwischen dem American Football Verband Deutschland (AFVD) und den Bundesligisten der 1. und 2. Liga (GFL 1 und GFL 2) hat der Verband am 15.07.2020 eine neue Bundesspielordnung (BSO) und ein aktualisiertes Lizenzstatut veröffentlicht. Diese Dokumente bilden die Grundlage, basierend auf den corona-bedingten Rahmenbedingungen, um auch 2020 generell eine Football Saison zu ermöglichen.

Grundsätzlich hatten alle Teams in der Bundesversammlung der Bundesligisten Anfang Mai den Wunsch geäußert noch in diesem Jahr Football zu spielen – sofern die Aussicht auf reguläre Bedingungen sich zeitnah abzeichnen würde. Da viele Teams aufgrund der unklaren Lage, wie ein Kollisionssport mit der Corona-Situation vereinbar sein könnte, schon frühzeitig signalisiert hatten 2020 nicht an einem Ligabetrieb teilnehmen zu wollen – oder zu können – wurde auch hier eine generelle Exit-Option in der BSO und den Lizenzstatuten verankert.

Diese nehmen die Pirates nun wahr – und verzichten somit auf ihre Premiere in der GFL 1. „Natürlich sind wir enttäuscht“, sagt Headcoach Jörn Maier. Im Vorjahr gewannen die Footballer der Elmshorn Fighting Pirates die Zweitliga-Meisterschaft und nach der erfolgreichen Relegation gegen Düsseldorf fieberten alle im Club und auch die Fans der Erstliga-Kaperfahrt im Mai 2020 entgegen. „Wir hatten einen Kader zusammengestellt, der in der GFL 1 ein gewichtiges Wörtchen hätte mitreden können. Es ist einfach schade, weil wir Elmshorn gern auf die Football-Landkarte gesetzt hätten“, so der 49-jährige Chefpirat.

Doch dann ließ die Corona-Pandemie die Ambitionen des Aufsteigers wie in einem Sturm auf und unter Deck ordentlich durchschütteln. Sofern in diesem Jahr tatsächlich noch Erstliga-Football gespielt wird, dann ohne die Pirates, bei denen auch die sechs Importspieler in ihren Heimatländern blieben.

Die Absage war keine einfache Entscheidung, aber bei unseren Planungen hat sich schon relativ früh abgezeichnet, dass wir eher nicht teilnehmen werden. Entsprechend zählen wir zu den Teams, die sich entschlossen haben, die Exit-Option zu beantragen. Wir haben entsprechend begründete Anträge auf eine Nichtteilnahme an den Verband überstellt. Vorbehaltlich des positiven Bescheids des AFVDs, von dem unter den genannten Bedingungen auszugehen ist, werden wir 2020 nicht an einem Ligaspielbetrieb teilnehmen“, sagt Pirates-Geschäftsführerin Anißa Nowak.

Alle finanziellen Hochrechnungen haben gegen eine Teilnahme gesprochen. Seit Mitte März herrscht auf vielen Ebenen Ungewissheit, wie es weitergehen soll. Auch im Sport. Der AFVD möchte weiterhin eine Saison von September bis November durchführen – egal, wie viele Teams letztendlich mitwirken möchten. Es gab in den vergangenen Monaten zahlreiche Videokonferenzen mit Vertretern aus den 32 Clubs aus GFL 1 und GFL 2. Letztendlich gab es eine Übereinkunft, eine Absage der Spielzeit nicht an Bedingungen zu knüpfen. Denn: Theoretisch müsste bei einem Verzicht unter anderem die Lizenz abgegeben werden. In der aktuellen Fassung der Verbandsstatuten aber sind die wesentlichen Punkte – straffreier Verzicht, die Lizenz bleibt erhalten, keine Begründung für die Nicht-Teilnahme – etwas überraschend nicht enthalten. Das sorgt in Football-Deutschland für große Verwunderung bis Verstimmung.

Meiner Meinung nach ist es überhaupt nicht sinnvoll und umsetzbar, in dieser Kürze der Zeit Hochleistungssport zu betreiben. Nach wie vor gelten in den Bundesländern unterschiedliche Regelungen, was erlaubt ist und was nicht“, ärgert sich Maier. Der Großteil der Football-Vereine – dem Vernehmen nach wollen maximal eine Handvoll Teams aus beiden Ligen auf dem Feld stehen – hatte sich frühzeitig für eine Absage der GFL-Spielzeit 2020 ausgesprochen.

Wir sollten quasi von Anfang an eine Saison vollständig basierend auf Spekulationen planen“, so Maier. Bis heute weiß niemand, ob und wie viele Zuschauer ins Krückaustadion kommen dürften. Neben Sponsoreneinnahmen finanzieren sich die Pirates jedoch größtenteils durch die Einnahmen aus Heimspielen. Das finanzielle Risiko ist einfach zu hoch und würde als riesiges Verlustgeschäft sowohl die Lizenz als auch das Fortbestehen des ersten Herren-Teams extrem gefährden.

Seit dem 26. Juni gibt es zumindest wieder so etwas wie ein Mannschaftstraining der Elmshorner unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften. In Kleingruppen von bis zu zehn Spielern können die Basics trainiert werden. Aber ohne Ausrüstung und mit angezogener Abstandshandbremse ist es höchstens Football light. Mitte August sollen dann vermutlich 30 Personen in Schleswig-Holstein ohne imaginäres Maßband miteinander Sport treiben dürfen. Wenig später müssten dann alle bereit sein, den Ansprüchen eines Kollisionssports auf Erstliga-Niveau gerecht zu werden. Nach einem gerechten Wettkampf, bei dem alle Teams aus allen Bundesländer generell zumindest ähnliche Voraussetzungen und Chancen haben, sieht das tendenziell nicht aus. Normalerweise beginnt das Training unter freiem Himmel bei den Piraten Mitte März.

Die Fighting Pirates wünschen den teilnehmenden Teams an einer eventuell stattfindenden GFL- und GFL 2-Saison viel Erfolg und eine gelungene Spielzeit – ohne Verletzungen und Corona-Infektionen.

Pirates unterstützen „Einer kommt, alle machen mit!"

Pirates unterstützen „Einer kommt, alle machen mit!" Max Paatz Mi, 17.06.2020 - 16:18
Bild
plakat alle machen mit
Textkörper

Nach dem großen Erfolg des Solidaritäts-Nicht-Festivals #KeinerKommt zu Gunsten der Hamburger Kulturlandschaft bedanken sich nun Künstler und Kulturschaffende mit einer einzigartigen, bunten Streaming-Live-Show.

Mit „Einer kommt, alle machen mit – Ein Ständchen für die Helfer*Innen“ sendet die Hamburger Kultur in Form einer bunten Spenden-Gala aus der fast menschenleeren Elbphilharmonie ein großes Dankeschön an alle Heldinnen und Helden in der Alten- und Krankenpflege und hofft auf die Unterstützung vieler Kartenkäufer*Innen und Spender*Innen.

Zu sehen ist die Show am Donnerstag, 18.06 ab 20:22 Uhr unter anderem auf mopo.de, stern.de oder ndr.de.

Neben vielen tollen und exklusiven Spenden-Paketen von Stars wie Johannes Oerding, Bosse, Reinhold Beckmann oder dem FC St. Pauli unterstützen auch wir selbstverständlich gerne die dazugehörige Fundraising-Kampagne bei Startnext mit einem EFP Paket, bestehend aus 2 Saisontickets und einem exklusiven Meet&Greet für die Sason 2021. Schaut rein, spendet und lasst uns gemeinsam Danke sagen!

Hinter der Aktion steckt übrigens MenscHHamburg e.V., ein gemeinnütziger Verein, zu dessen Gründungsmitgliedern Pirates Sportdirektor Max Paatz gehört, der seit 9 Jahren mittels innovativen Aktionen und Formaten Spendengelder für bedürftige Personen und lokale soziale Einrichtungen in der Hansestadt sammelt.

Mehr Infos findet Ihr hier:

https://einerkommt.de/

https://www.startnext.com/einerkommt

https://www.mensch.hamburg/

AFVD plant Saison im September

AFVD plant Saison im September Anißa Nowak Mo, 11.05.2020 - 12:34
Bild
AFVD Logo
Textkörper

Liebe Fans, es gab nun ein Schreiben vom AFVD, welches eine Saison ab September für machbar sieht. In wie weit das wirklich umsetztbar sein wird für die Vereine und natürlich auch für uns, werden die nächsten Wochen/Monate zeigen. Wir wollten euch allerdings diese Pressemitteilung nicht vorenthalten:

Auszug:

"In Football-Deutschland soll auch dieses Jahr gespielt werden: Die Saison 2020 der GFL und der anderen AFVD-Lizenzligen soll im September starten. Auf dieses Ergebnis verständigten sich AFVD-Präsidium, das Ligadirektorium als die Vertretung der GFL- und GFL 2-Vereine, sowie die Vertreter der Landesverbände, der Football-Jugend, des Bundesschiedsrichterausschusses und der übrigen AFVD-Lizenzligen. Für die GFL und auch die anderen AFVD-Lizenzligen sollen neue Spielpläne mit angepassten Gruppeneinteilungen erstellt werden. Die Vertreter von GFL, GFL 2, Damen-Bundesliga, Damen-Bundesliga 2, Jugendbundesliga und der Deutschen Flag Football Liga haben gemeinsame Eckpunkte vorgeschlagen.

Der Vorschlag sieht vor, eine Saison bis November zu planen. Absteiger wird es keine geben. 2021 werden alle Vereine in den Ligen spielen, für die sie 2020 spielberechtigt waren. Ausnahme: Die Meister der zweiten Ligen können für 2021 wählen, ob sie einen Aufstieg wahrnehmen wollen. Carsten Dalkowski, Sprecher der GFL und Mitglied im AFVD- Gesamtvorstand, legt sich fest: „Vereine und Ligen, insbesondere die GFL, werden alles daran setzen, dass die Spielerinnen und Spieler, die spielen wollen, dies dieses Jahr auch können.“

 

Den vollständigen Beitrag könnt ihr auf der AFVD Website finden:

https://www.afvd.de/2020/05/08/football-deutschland-soll-ab-september-spielen-2/

 

COVID-19 Virus und Trainingssituation

COVID-19 Virus und Trainingssituation Anißa Nowak Sa, 14.03.2020 - 15:31
Bild
covid 19
Textkörper

Vorstand zum COVID-19 Virus und der Trainingssituation

Der EMTV hat entschieden, dass vorerst kein Sportbetrieb stattfinden wird. https://emtv-portal.de/posts/aussetzung-des-sportbetriebs-beim-emtv-222

Wir als Vorstand der Abteilung American Football und Cheerleading haben zusätzlich die Aussagen der Landesregierung berücksichtig und werden bis zum voraussichtlich 17.04.2020 sämtliche Vereinsaktivitäten absagen. Daher wird der Trainingsbetrieb für die genannte Zeit nicht stattfinden. Dies gilt für unsere Herrenmannschaften, Jugendmannschaften als auch alle Cheerleadingmannschaften.

Nachdem nun auch die Schulen und Kitas in Schleswig-Holstein ab Montag geschlossen bleiben, ist dies der empfohlene Schritt der Experten. Nichtdestotrotz bleibt es ein sehr unbefriedigendes Gefühl, da wir alle unseren Sport mit so viel Leidenschaft ausüben, dennoch hat die Gesundheit höchste Priorität und wir hoffen daher auf euer Verständnis.

Über neue Kenntnisse informieren wir über unsere Website und Social Media Kanäle.

Weitere Informationen könnt ihr auf der AFVD Website und der EMTV Website nachlesen:

http://www.afvd.de/2020/03/12/afvd-stellungnahme-zur-corona-pandemie/

https://emtv-portal.de/posts/gesundheitsministerium-sh-schulen-und-kitas-ab-montag-den-221